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Das Deutsche Bergbau-Museum Bochum war schon von Außen ein richtiger Hingucker.

Der Förderturm ragt über dem Museum und auch die Stufen zum Eingang waren sehr imposant.

Deutsche Bergbau-Museum Bochum

Ich habe mich sehr auf den Besuch gefreut, für mich waren aber zwei Dinge von vornerein klar: Ich fahre nicht in das Anschauungsbergwerk runter und auf keinen Fall den Förderturm rauf 😀

Was soll ich sagen… plötzlich standen wir vor dem Aufzug und irgendwie habe ich mich dann doch dazu entschlossen nach unten zu fahren. Etwa 20 Meter sind ja auch eigentlich nicht die Welt.

Das Museum war tatsächlich ehemals keine Zeche. Dieses Bergwerk wurde nachgebildet und ein etwa 2,5 km langes Streckennetz errichtet.

Öffentlich zugänglich sind davon 1,2 km und ich dachte eigentlich, dass ich abhauen könnte, wenn es mir zu gruselig wird.

Deutsche Bergbau-Museum Bochum

Das Bergwerk ist allerdings als Rundgang angelegt und schlimmer, als die Schächte, war die Vorstellung, dass ich mich verlaufen könnte, wenn ich eine Abkürzung nehme.

Überlebt hab ich es und interessant war es ja eigentlich auch.

Imposante Maschinen, Geräte und Exponate veranschaulichen den Arbeitsalltag der Bergleute.

Der Rundgang dauerte schon eine Weile und ich war trotz aller Faszination froh, als es wieder nach oben ging.

Manchmal war es für mich wirklich schon fast zu eng.

Deutsche Bergbau-Museum Bochum

Die Dame im Aufzug frage: „Erdgeschoß oder hoch auf den Förderturm?“ Nix da… ich habe mich im Erdgeschoss absetzen lassen, Schatzi ist dann hoch auf den Förderturm 😀

Ursprünglich stand der Turm auf der Zeche Germania im Dortmunder Stadtteil Marten und steht erst seit 1973 in Bochum. Mit dem Aufzug erreicht man eine Höhe von etwa 50 m, über Treppen kann man noch bis auf 62 m hoch kommen.

Einen wunderbaren Ausblick hat er dort oben genossen, während ich mir in der Gastronomie einen Kaffee gegönnt habe.

Die Cafeteria konnte sich allerdings auch durchaus sehen lassen 😉

Deutsche Bergbau-Museum Bochum

Als wir uns wieder vereint hatten, ging es zu den Museen.

Wahnsinn… wir hätten im Leben nicht vermutet, dass die Ausstellungen hier so extrem umfangreich sind.

Deutsche Bergbau-Museum Bochum

Im Erdgeschoss war das Museum schon wirklich groß und es ging im 1.OG noch weiter.

Super interessant und total vielseitig führen die verschiedensten Themen durch die Geschichte des Bergbaus.

Leben, arbeiten und dann auch der Niedergang des Bergbaus in Deutschland.

Kunst, Kultur und Bergbau in der Antike. Die Themen hier waren unglaublich vielseitig.

Bergbau besteht ja nicht nur aus Kohle, auch andere Schätze werden aus dem Boden/Berg gewonnen.

Zeitweise haben wir uns sogar leicht verlaufen und konnten gar nicht glauben, dass es immer noch mehr zu sehen gab.

Deutsche Bergbau-Museum Bochum

Neben der umfangreichen Dauerausstellung gibt es auch stetig wechselnde Sonderausstellungen.

„Tod im Salz“ ist momentan eine davon. Allein der Weg dorthin war sehr spektakulär.

Auch für Kinder ist dieses Museum durchaus interessant. Es gibt immer zwischendurch interaktive Stellen, Spiele oder auch Schubladen für die Kleinen.

Wir waren wirklich überrascht, wie riesig dieses Areal hier ist. Hätten wir das erahnt, dann hätten wir sicherlich mehr Zeit für den Besuch eingeplant.

Das, was wir euch hier zeigen, ist tatsächlich nur ein miiiiinimaler Auszug dessen, was euch hier erwartet.

Ein Besuch ist aus unserer Sicht mehr als lohnenswert.

Hier findet ihr das Deutsche Bergbau-Museum Bochum:

Am Bergbaumuseum 28

44791 Bochum

Website

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